Christoph ZillgensZurück zur Startseite

Ich bin Designer und Webentwickler im äußersten Westen Deutschlands. Hier ein paar Beispiele meiner Arbeit, zu finden auf

Schriftdarstellung mit -webkit-font-smoothing

Vor einiger Zeit bloggte Tim van Damme über -webkit-font-smoothing und schlug vor,
-webkit-font-smoothing: antialiased zu verwenden, um das Font-Rendering bei Safari am Mac zu verbessern. Zu dieser Zeit gab es Safari 5 noch nicht und es scheint, dass die neue Version die Schriftdarstellung verbessert hat.

Um der Laus mal genauer in den Hintern zu schauen, habe ich Tim’s Safari-4-Screenshots aus seinem zuvor erwähnten Artikel mit einem aktuellen aus Safari 5 verglichen:

(1) zeigt das alte Standard-Rendering in Safari 4, (2) zeigt das neue Standard-Rendering in Safari 5 und (3) zeigt das antialiased-Rendering (das sich scheinbar nicht verändert hat von Safari 4 zu 5).

Ich habe eine Testseite erstellt, wo man das noch einmal vergleichen kann. Ich denke das jetzt in Safari 5 die Standard-Methode subpixel-antialiased Vorteile hat gegenüber antialiased wenn es um schräge Linien geht, wie beim Kursiv gestellten Texten oder Großbuchstaben wie A, M, N, Z.

Müssen wir überhaupt noch die Rendering-Methode ändern?

Ja, und zwar, wenn wir hellen Text auf dunklem Hintergrund haben. Dabei stellt die Standardmethode den Text meistens etwas zu fett dar und die Schrift wird leicht unleserlich. Hier macht -webkit-font-smoothing:antialiased Sinn.

Kritisch wird es bei kursivem Text auf dunklem Hintergrund, hier ist von Fall zu Fall zu entscheiden, was besser lesbar ist. Manche Schriften brechen weg und die Standardversion ist besser, manche Schriften werden aber kursiv immer noch zu fett dargestellt und die antialiased-Version ist besser.

Überprüfen kann man das wie bereits erwähnt auf der Testseite.

Keine Kommentare

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.